Method for releasing an unmanned aerial vehicle from an aircraft
Классификация
МПК
-
B64D1/02
Раздел B
Класс 64
Подкласс D -
B64D17/80
Раздел B
Класс 64
Подкласс D
CPC / СПК
-
B64D1/02
Раздел B
Класс 64
Подкласс D -
B64C2201/082
Раздел B
Класс 64
Подкласс C -
B64D17/80
Раздел B
Класс 64
Подкласс D
Служебные сведения
Участники
Заявители
- Нет данных
Авторы / изобретатели
- Нет данных
Патентообладатели
- Нет данных
Формула
Method for deploying an unmanned missile from an aircraft, comprising the following steps:
a) providing a ready-for-deployment missile (2) at a deployment opening (12) of the aircraft (1),
b) deploying the missile (2) from the deployment opening (12) of the aircraft (1),
c) braking the missile (2) by means of a first parachute which forms a braking parachute (3) and which is fastened by at least one brake line (30) to the rear of the missile (2),
d) opening a second parachute which forms a carrying parachute (4) and which is fastened to the upper side of the missile (2) by means of a front carrying line (42) and a rear carrying line (44), and releasing the braking parachute (3) from the missile (2),
e) releasing the front carrying line (42) of the carrying parachute (4), with the result that the nose of the missile (2) executes a pitching movement downwardly, and
f) releasing the rear carrying line (44) of the carrying parachute (4), with the result that the missile (2) passes into free flight.
Method according to Claim 1,
characterized in that the deployment of the missile (2) in step b) takes place by ejecting the braking parachute (3) from the deployment opening (12) and by opening the braking parachute (3).
Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the release of the braking parachute (3) from the missile (2) in step d) takes place before or at the same time as the opening of the carrying parachute (4).
Method according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that aerodynamic active surfaces, for example airfoils (20) and/or control surfaces (26), which are provided on the missile (2) and can be pivoted out or folded out are pivoted out or folded out after the release of the front carrying line (42) in step e) or after the release of the rear carrying line (44) in step f).
Method according to one of the preceding claims, wherein the missile (2) has a drive device (29), characterized in that the drive device (29) of the missile (2) is started after the missile (2) has passed into free flight.
Method according to one of the preceding claims, wherein the missile (2) has a flight control device (28), characterized in that the flight control device (28) of the missile (2) is activated after the release of the rear carrying line (44) from the missile (2).
Method according to one of Claims 1 to 5, wherein the missile (2) has a flight control device (28), characterized in that the flight control device (28) of the missile (2) is activated immediately before the release of the rear carrying line (44) from the missile (2).
Описание
TECHNISCHES GEBIET
[1]
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Absetzen eines unbemannten Flugkörpers aus einem Luftfahrzeug.
STAND DER TECHNIK
[2]
Neben dem Starten von unbemannten Flugkörpern, die an oder unter Kampfflugzeugen angebracht sind, ist es an sich bekannt, unbemannte Flugkörper aus Transportflugzeugen abzusetzen. Ein derartiges Verfahren ist beispielsweise aus der DE 10 2006 029 147 A1 DE102006029147A1 bekannt, wo ein unbemannter Flugkörper, der auf einer Palette in einem Behälter angeordnet ist, mitsamt dem Behälter und der Palette aus einer hinteren Ladetür eines Transportflugzeugs abgesetzt wird, wobei die Palette mit einem Bremsfallschirm aus dem Transportflugzeug herausgezogen wird. Der unbemannte Flugkörper wird dann aus der vom Fallschirm gebremsten Palette heraus gestartet. Insbesondere ist es unklar, ob der Trennvorgang des Flugkörpers aus dem auf der Palette befindlichen Behälter kollisionsfrei realisierbar ist und ob der Flugkörper nach dem Trennen in einen kontrollierten Freiflug übergeht. Zudem ist die mit dem Behälter versehene Palette nach dem Absetzen des Flugkörpers für eine weitere Verwendung verloren und wird am Fallschirm zu Boden gleiten, wobei die Erzeugung von Kollateralschäden beim Auftreffen der mit dem Behälter versehenen Palette auf den Boden nicht ausgeschlossen werden kann.
[3]
Bei anderen bekannten Verfahren wird der unbemannte Flugkörper mittels eines aus der Absetzöffnung herausgeschossenen Bremsfallschirms, dessen Leinen am Heck des Flugkörpers befestigt sind, aus dem Luftfahrzeug herausgezogen, wobei der Flugkörper jedoch außerhalb des Luftfahrzeugs eine Position einnimmt, deren Lage um die Rollachse des Flugkörpers nicht definiert ist. Bei rotationssymmetrisch ausgebildeten Flugkörpern ist dies weniger problematisch als bei Flugkörpern, die eine definierte Oberseite und eine definierte Unterseite haben, beispielsweise dann, wenn der Flugkörper mit ausklappbaren Tragflächen versehen ist.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[4]
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Absetzen eines unbemannten Flugkörpers aus einem Luftfahrzeug anzugeben, mit dem einerseits den Flugkörper allein, ohne Behälter oder Käfig, aus dem Luftfahrzeug abgesetzt wird und andererseits gewährleistet wird, dass der unbemannte Flugkörper nach dem Absetzen in einen kontrollierten Freiflug übergeht.
[5]
Diese Aufgabe wird durch das Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[6]
Zur Lösung der Aufgabe weist das erfindungsgemäße Verfahren die folgenden Schritte auf:
a) Bereitstellen eines absetzbereiten Flugkörpers an einer Absetzöffnung des Luftfahrzeugs, b) Absetzen des Flugkörpers aus der Absetzöffnung des Luftfahrzeugs, c) Abbremsen des Flugkörpers mittels eines einen Bremsfallschirm bildenden ersten Fallschirms, der mit zumindest einer Bremsleine am Heck des Flugkörpers befestigt ist, d) Öffnen eines einen Tragfallschirm bildenden zweiten Fallschirms, der mittels einer vorderen Tragleine und einer hinteren Tragleine an der Oberseite des Flugkörpers befestigt ist, und Lösen des Bremsfallschirms vom Flugkörper, e) Lösen der vorderen Tragleine des Tragfallschirms, so dass die Nase des Flugkörpers eine Nickbewegung nach unten ausführt, und f) Lösen der hinteren Tragleine des Tragfallschirms, so dass der Flugkörper in einen Freiflug übergeht.
VORTEILE
[7]
Gegenüber herkömmlichen Verfahren, bei denen lediglich ein Bremsfallschirm vorgesehen ist, der den unbemannten Flugkörper vom Luftfahrzeug wegzieht, ist erfindungsgemäß ein zweiter Fallschirm vorgesehen, der an der Oberseite des Flugkörpers befestigt ist und an dem - nach dem Öffnen - der Flugkörper um seine Rollachse stabilisiert hängt. Aus dieser stabilisierten Position heraus neigt sich der Flugkörper dann nach dem zuerst erfolgenden Lösen der vorderen Tragleine mit der Nase nach unten und nimmt somit eine Fluglage ein, aus der heraus er nach dem anschließend erfolgenden Lösen der hinteren Tragleine in einen um die Rollachse stabilisierten Freiflug in Sturzflugrichtung übergeht.
[8]
Vorzugsweise erfolgt das Absetzen des Flugkörpers im Schritt b) durch Ausstoßen des Bremsfallschirms aus der Absetzöffnung und durch Öffnen des Bremsfallschirms. Die das Luftfahrzeug im Flug umströmende Luft erfasst den aus der Absetzöffnung ausgestoßenen Bremsfallschirm, öffnet ihn und zieht mit ihm den Flugkörper aus der Absetzöffnung des Luftfahrzeugs heraus, wozu der Flugkörper im Luftfahrzeug im Bereich der Absetzöffnung beispielsweise auf einer mit Rollen versehenen Palette abgelegt ist, so dass der Flugkörper nahezu gleitreibungsfrei ohne Beschädigung durch die Absetzöffnung aus dem Luftfahrzeug herausgezogen werden kann.
[9]
Das Lösen des Bremsfallschirms vom Flugkörper im Schritt d) erfolgt vorzugsweise vor dem Öffnen des Tragfallschirms oder zeitgleich mit dem Öffnen des Tragfallschirms. Auf jeden Fall wird der Tragfallschirm erst dann geöffnet, wenn der Bremsfallschirm so lange geöffnet gewesen ist, dass sichergestellt ist, dass der Flugkörper in dieser Zeit vom Bremsfallschirm hinter das Luftfahrzeug gezogen worden ist. Der Tragfallschirm wird somit zu einem Zeitpunkt geöffnet, an dem es nicht mehr erforderlich ist, den Flugkörper in der horizontalen Flugrichtung abzubremsen.
[10]
Besonders vorteilhaft ist es, wenn vor oder nach dem Lösen der vorderen Tragleine im Schritt e) oder nach dem Lösen der hinteren Tragleine im Schritt f) am Flugkörper vorgesehene, ausschwenkbare oder ausklappbare aerodynamische Wirkflächen ausgeschwenkt beziehungsweise ausgeklappt werden. Diese Wirkflächen können zum Beispiel Tragflächen und/oder Steuerflächen des Flugkörpers sein. Nachdem der Flugkörper durch den geöffneten Tragfallschirm um seine Rollachse stabilisiert worden ist, können die aerodynamischen Wirkflächen des Flugkörpers aktiviert werden und der Flugkörper kann sich aerodynamisch mittels der Wirkflächen stabilisieren. Diese aerodynamische Stabilisierung kann entweder unmittelbar vor dem Abtrennen des Tragfallschirms oder unmittelbar nach dem Abtrennen des Tragfallschirms vom Flugkörper erfolgen, wenn sich der Flugkörper dann in dem vom Tragfallschirm bewirkten stabilisierten Flugzustand um die Rollachse befindet.
[11]
Weist der Flugkörper eine Antriebsvorrichtung auf, so wird diese vorzugsweise dann gestartet, wenn der Flugkörper in den Freiflug übergegangen ist. Durch diesen Freiflug, der mit der Nase nach unten erfolgt, also einen mehr oder weniger steilen Sturzflug bedeutet, wird der zum Starten der Antriebseinrichtung erforderliche Staudruck im Triebwerk der Antriebseinrichtung aufgebaut.
[12]
Vorzugsweise wird nach dem Lösen der hinteren Tragleine des Tragfallschirms, also dann, wenn sich der Tragfallschirm vom Flugkörper vollständig getrennt hat, oder alternativ unmittelbar davor eine Flugregelungseinrichtung des Flugkörpers aktiviert. Der nach dem vollständigen Lösen des Tragfallschirms in den Freiflug übergegangene Flugkörper kann dann mittels der Flugregelungsei…
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